12 Monate, 12 Bücher.

25. Februar 2017·12 Comments
Ich möchte euch hiermit auf eine ganz besondere Buch-Challenge aufmerksam machen. Es handelt sich um die Reading Challenge – 12 Monate, 12 Bücher. Ins Leben gerufen wurde diese von den Mädels vom #Buchliebenetz, insbesondere von Nicole und Jana. Ich finde diese Idee wunderbar und war direkt Feuer und Flamme dafür. In jedem Monat kann ein Buch zu einem vorgegeben Thema vorgestellt werden. Oder auch in drei Monaten zusammengefasst. Es geht darum innerhalb eines Jahres zwölf Bücher zu lesen und über diese zu schreiben. Was genau die Challenge beinhaltet, welche Regeln es gibt und wie die Themen aussehen, das erfahrt ihr jetzt.


Die Reading Challenge

Das Schöne an der Challenge ist, dass sie völlig frei ist. D.h., jeder der teilnehmen möchte, kann das gerne tun und kann selbst entscheiden, ob er alle vier Wochen ein Buch vorstellt oder zusammengefasst in mehreren Monaten, ob er überhaupt zu jedem Thema teilnehmen mag. Das ist besonders schön, weil es ja immer auch Themen gibt, die einem weniger liegen. Unter dem Hashtag #Buchliebenetz können dann fleißig Beiträge geteilt werden, sodass am Ende ein großes Potpourri entsteht. Shirley von live4happiness2day nimmt auch an der Challenge teil. Ich mag ihren Schreibstil sehr und kann ihren Blog nur empfehlen.

Die Themen

Januar : Ein Buch, welches auf einem Märchen basiert
Februar : Ein Roman, der in der Zukunft spielt
März : Eine Geschichte, die verfilmt wurde
April : Das erste Buch, das Dich in der Buchhandlung / Bibliothek anspricht
Mai : Ein Buch aus dem Jahr 2012
Juni : Ein Buch, das auf einer Insel spielt
Juli : Ein Buch mit einem grünem Cover
August : Ein Buch, das Dein Freund / Freundin / Mama / Papa etc. für Dich aussucht
September : Ein Buch, das schon lange auf Deiner WTR-Liste schlummert
Oktober : Ein Bestseller von einem Genre, welches Du normalerweise nicht liest
November : Ein Buch, welches Du als Kind geliebt hast
Dezember : Ein Buch Deines Lieblingsautors

Achtung: Zwar etwas spät, aber ich nehme noch teil. Ich möchte dabei erwähnen, dass ich für den Januar und den Februar Bücher vorstelle, welche ich auf meinem alten Blog - Lebenslaunen - schon vorgestellt habe. Ich stelle die Bücher außerdem immer im Zwei- oder Drei-Monats-Rhythmus vor. Nimmt noch jemand teil?

Berlin, ich liebe Dich, aber wir passen nicht mehr zusammen.

22. Februar 2017·6 Comments
Berlin. Hier bin ich vor ziemlich genau 29 Jahren geboren. Hier habe ich meine ersten Schritte gemacht, hier bin ich zur Schule gegangen und habe die ersten Freundschaften geschlossen. Da meine Familie aus der näheren Umgebung kommt, war die Berliner Mundart die erste, mit der ich in Berührung kam. Im zarten Alter von nur fünf Jahren hatte ich den Dialekt voll drauf. Sehr zum Entsetzen der Eltern meiner Mitschüler. Schließlich befanden wir uns im Westen der Stadt und hier sprach höchstens die ältere Bevölkerung Berliner Dialekt. Hier glaubte man schon damals, dass Kiek mal und vastehste weniger von Bildung, als viel mehr von Prolligkeit zeugen würden. Was, das möchte ich an dieser Stelle unbedingt erwähnen, oberflächlicher Schwachsinn ist. Dennoch : die Umfragen noch heute zeigen, dass unter anderem der Berliner Dialekt als sehr unschön empfunden wird. Ich bin in der DDR geboren, somit dem Ostteil der Stadt. Und hier spricht man auch heute noch, unabhängig vom Alter berlinerisch. Die Erwachsenen waren sprachlich mein Vorbild. Hochdeutsch musste ich im Laufe der Jahre erst wieder lernen. Und schon früh, wurde mir deutlich, dass man mit Dialekt aneckt. Keine Stadt hat mich so sehr geprägt wie Berlin.

Stockfoto ohne Bearbeitung und Text via Unsplash

Auf der Suche nach sich selbst
Berlin war nicht immer schön. Im Gegenteil. Meine schönsten Erinnerungen an unbeschwerte Kindheitsstage verbinde ich mit Italien-Urlauben mit meiner Mama und meinen Großeltern. Weit weg vom alltäglichen Leben, von nervigen Mitschülern und blöden Schulausflügen. Richtige Freunde hatte ich, soweit ich mich erinnere nur im Kindergarten. Trotzdem sah ich mich im Teenager-Alter als stolze Berliner Göre, deren Image ich mit meiner schüchternen, fast ängstlich Art nicht annähernd gerecht wurde. Aber es war "cool", in einer so umpulsierenden, geschichtsreichen und lebendigen Stadt zu leben, die immer wächst, in welcher immer was los ist. Diesem Gedanken, geradezu Kultstatus Berlins fühlte ich mich ausgesetzt. Wollte ich dazu gehören, musste ich mich diesbezüglich anpassen. Ein immenser Druck, dem ich mich unterzuordnen versuchte. Und das, obwohl mich Ferien bei Verwandten, in wesentlichen kleineren Orten, umgeben von viel Natur und Tieren viel mehr reizten. In Berlin fühlte ich mich gefangen. Die Mitmenschen meines Alters waren nerdige Hipster, Partygänger, immer auf dem Sprung in die coolste Club-Location mit den angenagtesten Drogen, sowie Menschen, auf der Suche nach sich selbst.

Berlin, die größte kulturelle Extravaganz, die man sich vorstellen kann. David Bowie

Einzelgänger im Hippen Kreuzberg
Meine schüchterne, fast sensible Art zog sich über die Jahre hinweg durch. An meine Schulzeit, ab der sechsten Klasse, habe ich durchweg schlechte Erinnerungen. Ich konnte mich mit keinem identifizieren. Niemand schien sich für etwas Anderes zu interessieren, als Markenklamotten, rauchen, Alkohol konsumieren und am Wochenende durchzufeiern. Das war einfach nie mein Ding. Und damit stand ich, zumindest in Berlin, oft allein da. Ich blieb am Wochenende lieber zuhause. Oder besuchte meine Großeltern. Wie uncool ich doch war. Das mussten jedenfalls die anderen denken. Ich war und blieb ein Einzelgänger. Bis zum jungen Erwachsenenalter. Ich lebte mitten im hippen Kreuzberg und konnte mit all dem so rein gar nichts anfangen. Meine ersten Beziehungen waren Männer aus anderen Bundesländern. Wer hätte das gedacht. Mit 22 Jahren zog es mich dann endgültig weg aus Berlin. Künftig sollte es Hamburg sein. Nicht wesentlich kleiner und dennoch familiärer. Sechs Jahre habe ich in der Hansestadt verbracht. Die Anfangszeit war grauenvoll. In einer Sechser-WG, in welcher sich niemand an den Putzplan hielt, geschweige denn irgendwie WG-Atmosphäre herrschte. Schon bei meinem Einzug fühlte ich mich völlig fehl am Platz. Schon wieder. Nur vier Monate später zog ich deshalb mit meinem damaligen Freund zusammen, der in der Nähe studierte.

Die Berliner sind unfreundlich und rücksichtslos, ruppig und rechthaberisch, Berlin ist abstoßend, laut, dreckig und grau, Baustellen und verstopfte Straßen, wo man geht und steht – aber mir tun alle Menschen leid, die nicht hier leben können! Anneliese Bödecker

Auf nach Süddeutschland
Irgendwann erreichte mich auch in Hamburg der Gedanke, nicht wirklich angekommen zu sein, nicht zugehörig. Ich hatte eine Vielzahl von Bekanntschaften, aber keine echten, tiefer gehenden Freundschaften. Und auch in Hamburg bekam ich Stück für Stück das Gefühl, dass es viel mehr um das WAS als um das MIT WEM geht. Das fremde Gefühl hatte mich also wieder fest im Griff und so näherte ich mich dem Gedanken, woanders zu starten. Weit weg sollte es sein. Und Freiburg reizte mich schon lange. Also zog ich im Sommer letzten Jahres 758 km weiter südlich in den Schwarzwald. Ein kleiner Kulturschock. Nach anfänglichen Schwierigkeiten kann ich nun mit Stolz sagen, dass ich mich hier zuhause fühle. Umgeben von Bergen, kleinen Weindörfern, schweizerischen und französischem Einschlag und vor allem von guten Freunden, welche nach nur sieben Monaten, diesem Begriff gerecht werden. Das erste Mal in meinem Leben. Mit fast 29 Jahren.

Hier gehöre ich hin
Wenn ich heute nach Berlin komme, ist das Gefühl wesentlich positiver. Ich sehe meine Familie, die ich sehr liebe. Ich freunde mich mit dem Gedanken an, dass die Stadt selbst nicht für meine Erfahrungen verantwortlich ist. Dass auch ich selbst dazu beigetragen habe. Dass ich aber trotz allem einfach nicht hier her gehöre. Es hat etwas von Hassliebe. Klar, Berlin ist so viel cooler als eine Kleinstadt. Dort gibt es kulturell eine Vielzahl von Möglichkeiten und einflussreichen Menschen. Und ja, diese Dinge genieße ich heute, wenn ich zu Besuch bin auch. Die Frage ist nur, ob ich Wert auf Coolness lege, die sich über solche Oberflächlichkeiten definiert. Und die Antwort lautet "nein".  Ich brauche das nicht. Dennoch ist es meine Heimatstadt und nach und nach freunden wir uns an. Der Abstand tut gut.  Aber heute bin ich glücklich, weil ich in einer Stadt lebe, die gerade mal 21.000 Menschen zählt.

Ich möchte mich nicht in Anonymität verlieren und mit dem Strom schwimmen. Ich will keine gehypten Clubs besuchen um Zugehörigkeit zu spüren und an jeder noch so fragwürdigen  Demonstrationen teilnehmen, um mich als Weltverbesserer zu sehen. Ich mag mein ruhiges Leben. Ich genieße täglich den Ausblick von meinem Balkon in die Berge. Ich mag den Schwarzwald um mich herum, ich entdecke gerne neue Gegenden und schlendere mit meiner Kamera durch die wunderschöne Natur. Die mich atmen lässt. In der Großstadt fühlte ich mich oft erstickt, ungesehen und nur Teil des Ganzen. Hier habe ich mich selbst gefunden. Ich habe mich nicht nur geografisch, sondern auch intellektuell verändert. Hier gehöre ich hin. Voll und ganz.

Berlin, Du bist und bleibst meine Heimatstadt, die ich liebe. Auch wenn ich Dich manchmal nicht ausstehen kann.

Weil er mein Herz nicht berührt.

19. Februar 2017·6 Comments
Er ist gut zu mir. Ein wahrer Traummann. Er tut alles für mich, ist ein guter Zuhörer und gibt mir das Gefühl, wichtig zu sein. Meine Freundinnen beneiden mich um ihn. Er sieht gut aus, ist ambitioniert im Job und weiß sich zu artikulieren. Er interessiert sich für Kultur, das Reisen und achtet strengstens auf gutes Benehmen. Er kommt eben aus gutem Hause. Meine Familie ist so froh, dass ich endlich den "Richtigen" gefunden habe. Und dann auch noch jemanden, wie ihn. Jemanden, den mir keiner mehr zugetraut hätte. Vor seinen Freunden schwärmt er in den höhesten Tönen von mir und alles ist perfekt. Zumindest für ihn. Und meine Familie. Und meine Freunde. Und eigentlich alle Menschen um mich herum. Er ist eben ein Gentleman, wie er im Buche steht. Ein wahrer Glücksgriff. Und dennoch macht mein Herz keine Sprünge, wenn er bei mir ist.


Wir fahren nach Paris. Die Stadt der Liebe. Schön kitschig. Aber genau das, was ich mit meinem Traummann will. Abends gehen wir nobel essen. Natürlich lädt er mich ein. Vor dem nachts beleuchteten Eiffelturm machen wir Fotos wie frisch Verliebte. Meine Finger sind schon wund vom Betätigen des Auslösers. Aber er kann einfach nicht aufhören, unser "Glück" mit der Kamera festzuhalten. Schon im Gedanken daran, dass wir hier unsere Flitterwochen verbringen. Es ist ein Traum. Für ihn. Ein Alptraum für mich. 

"Ich liebe Dich", sagt er. Ich lächle krampfhaft und er fragt nicht, weswegen ich die drei Worte nicht prompt erwidere. Wieder mal Glück gehabt. Wieder mal davon gekommen. Nach dem Frühstück stehen wir auf, wir wollen noch viel sehen. Von Paris. Von der Welt. Er hat schon Ideen für den nächsten Städtetrip. Ich bin begeistert. Nach außen hin. Innerlich verzweifle ich an meiner elenden Scharade. Wie undankbar bin ich doch. Wie gemein ist es doch von mir, ihm vorzugaukeln, ich fühlte genauso wie er. Und es vergehen Tage, Wochen und Monate, in denen alles so weiterläuft.


Und irgendwann passiert es dann. Irgendwann ist er plötzlich wieder da. Der Mann, der bisher einzige Mann, der mein Herz hatte. Wir haben viel zu lange nichts voneinander gehört. Und wenn ich an ihn dachte, dann war das meistens mit Schmerz verbunden. Warum hat es damals nicht geklappt? Sicherlich hat er nach so langer Zeit schon längst eine Andere gefunden. Und dennoch schafft er es, sich in meine Gedanken zu schleichen. Immer und immer wieder. Er war nicht unbedingt der Mann, der auf den ersten Blick das pure Glück verspricht. Gutaussehend, klar. Das ist er immer gewesen.

Wir verlieben uns immer in die Menschen, die wir nicht haben können.
Aber so zerrissen und voller Angst, Verantwortung zu übernehmen, das war er eben auch schon immer. Er macht einen soliden Beruf, nimmt Menschen wie sie sind. Das mochte ich sofort. Sein Elternhaus ist ähnlich wie meines. Wir haben beide nie vom goldenen Teller gegessen. Aber das ist gut so. Er bringt mich zum Lachen. Mit so einfachen Dingen. Er findet die richtigen Worte. Solche, die sofort mein Herz erreichen. Er bewirkt immer noch soviel in mir. Aber ich habe einen Freund. Und ich liebe ihn. Das sage ich mir. Das sage ich inzwischen auch ihm. Das sage ich allen. Wie fürchterlich wäre es doch, am Ende diesen Wahnsinns-Mann ziehen zu lassen, um den mich alle so beneiden. Ich finde mich damit ab. Die Liebe kommt schon irgendwann.

Inzwischen sind es Jahre. Er schenkt mir noch immer Blumen, wenn wir uns sehen. Er ist aufmerksam und versucht mich zum Lachen zu bringen. Seine Witze langweilen mich und Blumen mag ich eigentlich auch nicht. Ich bin doch so undankbar. Das sage ich mir immer wieder. Und vor allem bin ich feige. Ist es die Angst, allein zu sein? Ich sage ihm, dass ich allein leben möchte. Das tat ich schon so oft. Er lacht dann immer, wenn ich es das sage, wenn ich etwas ernst meine. Er scheint mich nicht zu hören. Nicht zu sehen. Und es geht weiter. Wir werden weiterhin Tag für Tag nebeneinander aufwachen. Er ist glücklich. Das sagt er mir täglich. Ich bin es auch. Scheinbar. Für alle um mich herum. Aber vor allem dann, wenn ich an jemand anderen denke...

Alle meine Gedanken entsprechen nicht immer persönlichen Erfahrungen. Das tun sie auch. Aber nicht immer. Alles bleibt allein eurer Fantasie überlassen. Kennt ihr solchen Zwiespalt?

Der inspirierende Zauber des Lesens.

17. Februar 2017·4 Comments
Als Neri mich ansprach, einen Gastbeitrag für Full Of Diaries zu gestalten, habe ich mich unheimlich gefreut und hatte auch gleich eine grobe Idee dafür im Kopf. Wir teilen offenbar eine Leidenschaft für Bücher – Neri lebte diese auf ihrem vorherigen Blog unter anderem in liebevoll gestalteten Bookreviews aus, ich berichte auf live4happiness2day aus meinem Leseprojekt. "Die Bücher meiner Leute". Was liegt also näher, als über diese Gemeinsamkeit zu schreiben - und spezifischer den inspirierenden Zauber von Büchern? Ein Zauber, dessen Wirkung (wie ich hier einfach mal behaupte) noch verstärkt werden kann, wenn wir mal aus unserer Lesekomfortzone herausgreifen.





Vor kurzem hatte ich einen Beitrag von Neri über die aktuelle Reading Challenge von #Buchliebenetz gelesen und war sofort begeistert von dieser tollen Aktion. Weil die Regeln so flexibel und offen sind, passt die Reading Challenge perfekt zu allen Bücher-Enthusiasten. Sie lässt sich in jedes individuelle Lesepensum integrieren und schließt auch diejenigen nicht aus, die sich vielleicht nicht jeden Monat auf das vorgegebene Thema einlassen mögen oder schlichtweg nicht so viel Zeit aufbringen können, weil das Leben gerade andere Prioritäten vorgibt. Und genau so sollte eine Reading Challenge sein…sie sollte uns anregen und inspirieren, aber nicht unnötig stressen. 

Noch viel wichtiger finde ich aber die Vielfalt und Offenheit der vorgegebenen Themen. Sie sind in der Challenge so klug formuliert, dass sie die unterschiedlichsten Richtungen zulassen, aber dennoch einen Impuls geben, die eingetretenen Pfade zu verlassen. Etwa, indem der Zufall ins Spiel gebracht oder bewusst ein ‚fremdes‘ Genre zum Thema gemacht wird. Man muss dann einfach mit anderen Augen vor dem geliebten Bücherregal zu Hause, in der Buchhandlung oder der Bibliothek stehen und öffnet schon bei der Auswahl den Blick für Dinge, über die man womöglich sonst hinweggesehen hätte. Wer weiß, welche Perlen wir entdecken und was wir dabei über uns lernen, weil wir im Juli eben vor allem ein grünes Cover im Regal suchen? 



Etwas ganz Ähnliches erlebe ich in meinem Langzeit-Herzensprojekt ‚Die Bücher meiner Leute‘. Zum 30. Geburtstag habe ich mir von Freunden und Familienmitgliedern ausschließlich Bücher gewünscht, und zwar solche, die ihnen wichtig sind, die sie berührt oder in irgendeiner Weise bewegt haben. Dabei ist eine spannende Sammlung aus unterschiedlichsten Genres zusammengekommen (vor kurzem habe ich hier auch mal ein paar Random Facts zusammengetragen).

Natürlich waren auch Bücher dabei, die mir sonst vielleicht nicht unbedingt in die Hände gefallen wären. Aber ich bin immer wieder überrascht, welche Ideen in Geschichten stecken, mit denen man so gar nicht gerechnet hat, und welche Inspirationen gerade da entstehen, wenn man sich mit eher ungewohnterem Material auseinandersetzt. Besonders liebe ich bei ‚Die Bücher meiner Leute‘ den Austausch mit demjenigen, der mir das Buch geschenkt hat, denn nach dem Lesen lade ich immer zum Bücherphilosophieren auf einen Kaffee oder Tee ein. In diesen Gesprächen entstehen ganz neue Perspektiven – auf die Themen der Bücher aber auch aufeinander und unsere Ideen und Gedanken. 



Dazu trägt der Netzwerkgedanke bei der #Buchliebenetz Reading Challenge natürlich auch bei, denn mit all den Blogbeiträgen, auf die wir und unsere Leser uns dieses Jahr freuen dürfen, regen wir uns gegenseitig zu neuen Ideen und Impulsen an. Ich bin sicher, dass unsere WTR-Listen zum Ende des Jahres noch einmal deutlich länger – und hoffentlich ein bisschen bunter – sein werden. Und dass wir uns dann alle ein bisschen besser kennengelernt haben. Das wird ganz bestimmt ein spannendes Bücherjahr! 

Danke an Shirley, für diesen fantastischen Beitrag!

Der erste Frühling.

15. Februar 2017·8 Comments
Die erste wärmere Jahreszeit hält Einzug. Ich höre das Singen der Vögel am Morgen. Und noch bevor ich die Augen öffne, spüre ich die warmen Sonnenstrahlen auf mein Gesicht fallen. Sie wärmen meinen Oberkörper und lassen mich die Vorboten des Frühlings spüren. Mit ihm verbinde ich frische Blumen auf dem Esstisch, bunte Farben und jede Menge Ausflüge in die Natur. Immer im Schlepptau ist dabei natürlich meine Kamera. Die ersten Frühlingsaufnahmen sind heute entstanden. Wenn auch nur in meinem Wohnzimmer. Rosen in Pastellfarben schmücken den Raum und geben ihm einen neuen Anstrich. Der Winter macht dem Frühling Platz.


Ich liebe es, meine Wohnung zu dekorieren. Immer abhängig von der Jahreszeit. Mir ist da aber Schlichtheit vordergründig wichtig. Zu viel wirkt oft überladen und kitschig. Und somit verliert die Deko ihren Reiz. Der eigentliche Hingucker geht verloren. Ich habe keinen grünen Daumen und habe auch keine einzige Pflanze in meinen vier Wänden. Nur zwischen März und Juni sind Blumen auf meinem Tisch zu finden. Und diesmal schon im Februar. Umso schöner, dass uns die ersten warmen Tage schon etwas früher bereichern als gedacht. Auch wenn ich den Winter sehr mag, freue ich mich schon darauf, mit einem Glas frisch gepressten Orangensaft auf meinem Balkon zu entspannen.


Ist es nicht schön, nach Hause zu kommen und von blumigen Duft und bunten Blütenköpfen umgeben zu sein? Das ist für mich Frühling. Und auch, wenn wir kalendarisch noch etwas weit von diesem entfernt sind, so hole ich ihn gern schon mal in mein Wohnzimmer. So kann ich ihm etwas Ausdruck verleihen. Ich freue mich bereits auf rosa Tulpen und einen großen Topf Hortensien. Vielleicht wird es ja doch noch was mit dem grünen Daumen.



Was bedeutet Frühling für euch?
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